Thomas Dorfer

„Eine zeitgemäße, kreative Küche, mit besten Produkten perfekt zubereitet, ist modern genug“, lautet heute sein provokantes Credo.

Heute beschreiben Kritiker und Genießer seinen Stil als „unverwechselbar genial“ und verfolgen mit regelmäßigen Besuchen im Landhaus Bacher mit Spannung seine Karriere.

Der unverkrampfte, innovative Zugang des 1975 geborenen Kochs Dorfer zum Genuss rührt wahrscheinlich daher, dass ihm die Gastronomie nicht in die Wiege gelegt wurde. Der Vater gelernter Konditor und Bahnbeamter, die Mutter Hausfrau – dennoch spielte die österreichische Küche im Elternhaus immer eine wichtige Rolle.

Als Weggefährte von Andreas Caminada (dem Schweizer Ausnahmekoch) wird Thomas Dorfer nicht ohne Grund immer wieder bezeichnet. Ebenso charmant wie talentiert entspringen beide aus der selben Schule (und hatten mit Claus Peter Lumpp 3* den gleichen Mentor),  die tatsächlich eine enge persönliche Freundschaft verbindet, derselben Generation junger Köche, die unbeirrt und mutig eigene Wege einschlagen, ohne dabei gängige Pfade zu beschreiten.

Nach der Kochlehre sammelte der gebürtige Kärntner Meriten bei Kochmeisterschaften und perfektionierte seine Kochkunst bei Aufenthalten in den renommiertesten Häusern der Welt von Australien bis St. Moritz.

Beim „Bocuse d’Or“ sorgte er 2005 als hervorragender Sechster international für Aufsehen.Die Große Auszeichnung vom Gault Millau zum Koch des Jahres folgte im Jahr 2009

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